Knusprige Kartoffelpuffer, die immer gelingen
Knusprige Kartoffelpuffer gehören zu den Gerichten, die in vielen Familien seit Generationen weitergegeben werden. Früher wurden sie oft an Markttagen frisch am Herd gebraten – heute findest du sie auf Jahrmärkten, in Hofküchen und natürlich bei dir zu Hause. Entscheidend ist die richtige Balance aus Kartoffeln, Bindung und Hitze. Mit ein paar einfachen Kniffen gelingen sie außen knusprig und innen weich – ganz ohne Stress.
Für dieses Rezept brauchst du weder Spezialgeräte noch Vorkenntnisse. Wichtig ist nur, dass du die geriebenen Kartoffeln gut ausdrückst. Dabei entfernst du überschüssiges Wasser, das die Puffer sonst weich werden lässt. Traditionell kommen etwas Zwiebel, ein wenig Mehl und Eier dazu – eine klassische Mischung, die du nach Belieben anpassen kannst.
Allergenfreie Alternativen: Wenn du Gluten meiden möchtest, kannst du das Weizenmehl problemlos durch Mais- oder Reismehl ersetzen. Für eine eifreie Version funktioniert ein Bindemittel auf Basis von Stärke erstaunlich gut.
Zutaten für ca. 10 Kartoffelpuffer
- 1 kg festkochende Kartoffeln
- 1 kleine weiße Zwiebel
- 2 Eier (Größe M)
- 125 g Mehl (oder glutenfreie Alternative)
- 1 TL Salz
- Pfeffer
- Frisch geriebene Muskatnuss
- Butterschmalz oder neutrales Öl
Zubereitung
- Kartoffeln schälen und grob reiben. Anschließend portionsweise in den Händen oder einem sauberen Küchentuch kräftig ausdrücken, bis die Flüssigkeit weitgehend entfernt ist.
- Zwiebel fein würfeln und unter die Kartoffeln mischen.
- Eier und Mehl einarbeiten, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
- Etwas Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Jeweils 1 EL Kartoffelteig hineingeben, leicht flach drücken und bei mittlerer Hitze 7-10 Minuten pro Seite braten, bis sie goldbraun und knusprig sind.
- Fertige Puffer auf Küchenpapier abtropfen lassen und im Ofen bei 100 °C (Umluft 80 °C) warmhalten, während du die restliche Portion brätst.
- Mit Apfelmus, Kräuterquark oder frischem Salat servieren.