Pastinaken-Apfel-Gratin: Herzhaft, süß & überraschend elegant aus dem Ofen
Dieses Pastinaken-Apfel-Gratin verbindet erdige Wurzelaromen mit feiner Fruchtsäure und cremiger Würze. Pastinaken galten lange als Arme-Leute-Gemüse, erleben aber seit einigen Jahren ein echtes Comeback – völlig zu Recht. In Kombination mit Boskoop-Äpfeln, Maronen und einem nussig-würzigen Topping entsteht ein Ofengericht, das unkompliziert ist und trotzdem Eindruck macht.
Zutaten für 4 Portionen
- 500 g Pastinaken
- 2-3 große Boskoop-Äpfel
- 250 ml Ricotta
- 150 ml Sahne
- 150 g gekochte, geschälte Maronen, grob gehackt
- 1 TL frischer Rosmarin, fein gehackt
- Salz und schwarzer Pfeffer
- Kurkuma nach Geschmack
- Berberitzen nach Geschmack (optional)
- Butter für die Form
Topping
- 50-80 g Walnüsse, grob gehackt
- 150 g Feta, zerbröselt
- 1 EL Honig
Zubereitung
- Pastinaken schälen und mit einer Mandoline oder einem scharfen Messer in sehr dünne Scheiben schneiden. In kochendem Salzwasser etwa 1 Minute blanchieren, dann abgießen und kurz ausdampfen lassen.
- Äpfel entkernen und ebenfalls in feine Scheiben schneiden. Die Schale kann für mehr Aroma und Farbe dranbleiben.
- Eine Auflaufform großzügig buttern. Pastinaken- und Apfelscheiben abwechselnd einschichten und jede Lage dezent mit Salz, Pfeffer, Kurkuma, Maronen und – falls gewünscht – Berberitzen würzen.
- Ricotta und Sahne in einem kleinen Topf sanft erwärmen, Rosmarin unterrühren und die Mischung gleichmäßig über den Auflauf gießen.
- Walnüsse über dem Gratin verteilen, Feta darüberstreuen und den Honig in feinen Linien darüberträufeln.
- Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze 35-40 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist und die Pastinaken weich sind.
- Kurz ruhen lassen und heiß servieren.
Tipps & Alternativen
Für eine laktosefreie Variante eignen sich laktosefreier Ricotta und Sahne oder eine Mischung aus Hafercuisine und pflanzlicher Ricotta-Alternative. Nussfrei wird das Gratin, wenn du die Walnüsse durch Kürbiskerne ersetzt. Vegan gelingt es mit pflanzlichem Feta-Ersatz und Ahornsirup statt Honig.