Senf selbst gemacht – So einfach zauberst du dein eigenes Würzhighlight
Senf ist eines der vielseitigsten Gewürze in deiner Küche – ob als Würzpaste zu Fleisch, Fisch oder Gemüse, als Zutat in Dressings oder in aromatischen Soßen. Mit ein paar einfachen Schritten kannst du Senf problemlos selbst herstellen und dabei den Geschmack genau nach deinem Belieben anpassen.
Senf selbst machen – die Basis
Du brauchst dafür nur ganze Senfkörner, auch Senfsaat genannt. Mahle sie fein in einem Mörser oder zerkleinere sie mit einem Stabmixer. Je feiner die Körner, desto cremiger wird dein Senf. Anschließend gibst du warmes Wasser dazu und lässt die Mischung quellen.
In der Zwischenzeit kannst du Essig (Mischverhältnis Senfsaat-Essig etwa 1:1) mit etwas Salz und Zucker leicht erwärmen, bis sich alle festen Bestandteile gelöst haben. Wer mag, fügt Kräuter, Gewürze oder Honig hinzu. Lasse die Mischung etwas abkühlen und vermenge sie dann gründlich mit den Senfkörnern – am besten mit einem Pürierstab. Fülle den Senf in ein sauberes Glas und lasse ihn einige Tage im Kühlschrank ruhen, damit sich die Aromen entfalten können.
Senf in Soßen und Dressings
Senf eignet sich hervorragend, um Soßen und Dressings zu verfeinern. Ein klassisches French-Dressing besteht aus Essig, Öl, Knoblauch und einer Portion Senf – experimentiere ruhig mit verschiedenen Senfsorten. Für eine Senfsoße kannst du eine Mehlschwitze herstellen, diese nach Belieben mit Milch, Brühe oder Weißwein aufgießen und dann den Senf unterrühren. Besonders gut passt sie zu Fisch oder Eiern.
Vielseitige Verwendung von Senfkörnern
Die ganzen Senfkörner kannst du auch direkt verwenden: Sie eignen sich zum Einlegen von Gemüse oder als Würze für Fleischgerichte und Currys. Wenn du Senfpflanzen im Garten hast, kannst du auch die aromatischen Blätter ernten. Diese sind ideal für Suppen, Kräuterquark oder als würzige Zutat in Salaten.
Allergenfreie Varianten
Für eine vegane oder honigfreie Version ersetzt du den Honig einfach durch Ahornsirup oder Agavendicksaft. Wer auf Zucker verzichten möchte, kann diesen ganz weglassen oder mit einer kleinen Menge Apfelsaft ersetzen.