Cremiges Käsefondue wie in den Alpen – klassisch, würzig, unfassbar gut
Ein gutes Käsefondue lebt von Balance. Nicht zu schwer, nicht zu flach, sondern cremig, würzig und stabil bis zum letzten Bissen.
Genau hier spielt die Kombination aus Emmentaler und Gruyère ihre Stärke aus: mild trifft kräftig, Schmelz trifft Struktur.
Warum diese Käsemischung funktioniert
Emmentaler sorgt für Volumen und eine weiche Textur, während Gruyère Tiefe und leichte Nussigkeit beisteuert.
Entscheidend ist das grobe Reiben – zu fein geriebener Käse neigt dazu, schneller zu verklumpen.
Die richtige Technik: rühren statt kämpfen
Beim Fondue entscheidet die Bewegung. Rühre gleichmäßig in Achterbewegungen, damit sich Fett und Eiweiß sauber verbinden.
Zu hohe Hitze ist der häufigste Fehler – Geduld sorgt hier für die bessere Konsistenz.
Was passt dazu?
Klassisch sind Baguettewürfel oder festkochende Kartoffeln. Sehr gut funktionieren auch Brokkoli, Blumenkohl,
Champignons oder dünne Scheiben von Schinken und gegartem Fleisch.
Allergenfreie & alternative Varianten
- Alkoholfrei: Ersetze den Weißwein durch Traubensaft mit einem Schuss Apfelessig.
- Laktosearm: Verwende gut gereiften Hartkäse – dieser enthält von Natur aus kaum Laktose.
- Glutenfrei: Die Speisestärke ist glutenfrei, serviere dazu glutenfreies Brot oder Kartoffeln.
- Ohne Kirschwasser: Einfach weglassen und minimal mehr Zitronensaft verwenden.